Inhalt der Website: Benediktierkloster Mariastein: Abtei zum heiligen Diakon und Blutzeugen Vinzenz in BEINWIL-MARIASTEIN. Gegründet um 1100 in Beinwil, nach Mariastein verlegt 1648, vom Staat reorganisiert (faktisch aufgehoben) 1874, wiederhergestellt 1970/71. Was Mariastein ganz besonders auszeichnet, ist die unterirdische Felsengrotte mit dem Gnadenbild, der lächelnden Madonna. Jahrein jahraus finden hier unzählige Menschen Ermutigung und Hilfe bei der Mutter vom Trost. Das Kloster ist Ort der Arbeit und vielfältiger Tätigkeiten, für die ein gesunder Rhythmus des Tagesablaufs vorgegeben ist. Die Arbeit ist ein notwendiger Dienst an der Gemeinschaft und bedeutet gleichzeitig Teilnahme am Schöpfungs- und Heilswirken Gottes.
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Gegründet 1120
CH-6390 Engelberg
Tel. +41 041 639 61 61
Fax +41 041 639 61 13
E-Mail: info(at)kloster-engelberg.ch
Homepage: http://www.kloster-engelberg.ch
Der Edle Konrad von Sellenbüren bei Zürich stiftete 1120 am Fusse des Titlis das Kloster Engelberg zu Ehren Marias. Die ersten Mönche mit dem Prior und späteren Abt Adelhelm kamen aus der Abtei Muri. Die Kirche erhielt vom Konstanzer Bischof Pfarreirechte. Abt Frowin (1147 - 78), Mönch von St. Blasien im Schwarzwald, festigte das Stift in rechtlicher, wirtschaftlicher und monastischer Hinsicht. Er gründete eine Schreibschule und verfasste theologische Werke. In seine Zeit fällt auch die Entstehung eines Frauenkonventes, der 1615 nach Sarnen verlegt wurde.
Abt Heinrich I (1197 - 1223) liess das Engelberger Kreuz anfertigen, eine romanische, in Silber getriebene Arbeit. Allmählich wurden die Äbte Herren des Tales und blieben es bis 1798. Um 1200 und 1306 suchten Brandkatastrophen das Kloster heim. Unter Prio Johannes von Bolsenheim (um 1400) war Engelberg ein Mittelpunkt der mystischen Bewegung, die auch den heiligen Nikolaus von Flüe beeinflusste. Seit dem Anfang des 15. Jahrhunderts bewirkten äussere und innere Schwierigkeiten einen Niedergang des Klosters. Abt Barnabas Bürki (1506 - 46) brachte die Abtei wieder zur Blüte.
Pestepidemien und andere unglückliche Umstände schwächten das Kloster von neuem. Mit Abt Jakob Benedikt Sigerist (1603 - 19) begann eine Zeit des Wiederaufstiegs. Er ordnete die zerrütteten Rechts- und Eigentumsverhältnisse des Klosters und stellte das regeltreue klösterliche Leben wieder her. Nach der Feuersbrunst von 1729 errichtete Abt Emmanuel Crivelli (1731 - 49) die jetzigen Gebäude. Sein Weiterbestehen während der Wirren der Französischen Revolution verdankt das Kloster der Umsicht und Tatkraft des Verwalters und späteren Abtes Karl Stadler (1803 - 22). Abt Plazidus Tanner (1851 - 66) baute die kleine Klosterschule aus, die später noch erweitert wurde. Unter Abt Anselm Villiger (1866 - 1901) wurden in den USA die beiden Klöster Conception (Missouri) und Mount Angel (Oregon) gegründet.