Inhalt der Website: Benediktierkloster Mariastein: Abtei zum heiligen Diakon und Blutzeugen Vinzenz in BEINWIL-MARIASTEIN. Gegründet um 1100 in Beinwil, nach Mariastein verlegt 1648, vom Staat reorganisiert (faktisch aufgehoben) 1874, wiederhergestellt 1970/71. Was Mariastein ganz besonders auszeichnet, ist die unterirdische Felsengrotte mit dem Gnadenbild, der lächelnden Madonna. Jahrein jahraus finden hier unzählige Menschen Ermutigung und Hilfe bei der Mutter vom Trost. Das Kloster ist Ort der Arbeit und vielfältiger Tätigkeiten, für die ein gesunder Rhythmus des Tagesablaufs vorgegeben ist. Die Arbeit ist ein notwendiger Dienst an der Gemeinschaft und bedeutet gleichzeitig Teilnahme am Schöpfungs- und Heilswirken Gottes.
Hinweis: Sie haben die von uns definierten Style-Sheets (CSS) abgeschaltet oder Sie nutzen leider einen älteren Browser, daher wird diese Seite anders dargestellt.
Hinweis: Weitere Informationen über die Darstellung dieser Website finden Sie in den Besucherinfos
Gegründet um 1138, aufgehoben 1848, wiederhergestellt 1977
CH-8376 Fischingen TG
Tel. +41 071 978 72 11
Fax +41 071 978 72 80
Homepage: www.klosterfischingen.ch
Fischingen ist eine Gründung des Konstanzer Bischofs Ulrich II., der aus den Mönchen seines Eigenklosters Petershausen Waltram als ersten Abt nach Fischingen sandte. Im Jahre 1144 weihte er die erste Kirche.
In der Frühzeit des Klosters lebte die heilige Idda, Gemahlin des Grafen Diethelf IV. von Toggenburg. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie als Reklusin an der Klosterkirche. Ihre Grabstätte - heute steht an dieser Stelle der Sandsteinsarkophag von 1496 - und die sich vor allem im 16. und 17. Jahrhundert entwickelnde Wallfahrt waren für die Entfaltung des Klosters von besonderer Bedeutung.
Abt Heinrich Schüchti (1466 - 1510) liess 1481 durch Albrecht von Bonstetten eine Vita der Heiligen verfassen, während 100 Jahre später Abt Christoph Brunner (1574 - 1594) die Iddabruderschaft gründete.
Die Gebäulichkeiten des heutigen Klosters stammen aus verschiedenen Jahrhunderten: der alte Klostertrakt aus der Zeit der Äbte Christoph Brunner und Plazidus Brunschwiler (1616 - 1672), der Süd- und der Ostflügel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (Abt Nikolaus Degen 1747 - 1776), während die Kirche 1686 erbaut und 1753 erweitert wurde. Die Iddakapelle entstand in den Jahren 1704 - 1708.
St. Iddazell
Trotz mannigfacher Bemühungen fiel die Existenz des Klosters dem Klostersturm von 1848 zum Opfer. Während einzelne Klosteranlagen im Eigentum des Kantons blieben, ging Fischingen in Privatbesitz über. Im Jahre 1879 wurde das Klostergebäude samt Umschwung käuflich erworben und der Verein St. Iddazell gegründet, der ein Waisenhaus, später Kinderheim genannt, in den Klostergebäuden einrichtete.
Im Herbst 1943 übernahmen zwei Patres aus dem Kloster Engelberg im Auftrag des Vorstandes von St. Iddazell die Leitung des Kinderheimes. Wiederum ging der Anstoss von einem Bischof aus. Dr. Franziskus von Streng, Bischof von Basel, setzte sich persönlich dafür ein, dass wieder Benediktiner in Fischingen Einzug hielten, die einer Wiederbelebung des Klosters die Wege bereiten sollten. Nach 34jähriger Mitarbeit in der Heimerziehung konnte dieses Ziel verwirklicht werden. Am 28. August 1977 wurde in einem kirchlichen Akt die Gründungsurkunde verlesen, der kleinen Gemeinschaft von fünf Patres und einem Bruder ein Prior als Klostervorsteher gegeben und damit die Wiedereröffnung des klösterlichen Lebens eingeleitet.