Informationsschrift «Willkommen daheim»

2021 sind es 50 Jahre her, seit der Kanton Solothurn das Kloster Mariastein staatsrechtlich wiederhergestellt hat. Was bedeutet eine staatsrechtliche Wiederherstellung? Wie gedenken die Mönche von Mariastein zusammen mit der Öffentlichkeit an diesen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Klosters in der Nordwestschweiz?

Die Informationsschrift «Willkommen daheim» gibt darüber Auskunft. Sie kann postalisch bestellt werden bei: mariastein2025@kloster-mariastein.ch

Anbei als pdf zum Herunterladen.


Programm Gedenkjahr 2021

Änderungen im Programm sind vorbehalten. Informieren Sie sich bitte auf der Webseite
 www.kloster-mariastein.ch.Dort publizieren wir den aktuellen Stand des Programms.

Das Programm wird gemäss den Schutzmassnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie durchgeführt.

Die Informationsbroschüre «Willkommen daheim» über die Geschichte der Aufhebung und der Wiederherstellung kann kostenlos am der Klosterpforte oder im Klosterladen bezogen werden.

Das Programm für das Gedenkjahr 2021 wurde massgeblich durch den Verein Freunde des Klosters Mariastein ermöglicht.


Mariasteiner Dialoge

Sonntag, 31. Januar, 16 Uhr
Abt Peter von Sury OSB
«Ein Jahr der Erinnerung, des Verstehens und Dankes»
Eröffnung des Gedenkjahres


Lic.iur.can., 1969 Studium Rechtswissenschaft, Journalistik und Geschichte in Bern, 1974 Eintritt in das Benediktinerkloster Mariastein, 1976 Studium der Theologie in Einsiedeln und an der Philosophisch-theologischen Hochschule Sant’Anselmo sowie Kirchenrecht an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom, 1981 Priesterweihe, 1982 Pfarrer in Hofstetten-Flüh und Rodersdorf, 1993 Dekan des Dekanats Dorneck-Thierstein, seit 2008 Abt von Mariastein.

Sonntag, 28. Februar, 16 Uhr
Urban Fink-Wagner
«Zwischen Anziehung und Abstossung – der Kanton Solothurn und das Kloster Mariastein»

Dr. theol. et lic. phil., Studium an der Universität Freiburg i. Ü. sowie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, Executive Master of Business Administration an der Universität Zürich, 1995 Sekretär und Informationsbeauftragter von Weihbischof Peter Henrici in Zürich, 1999 Geschäftsführer Lungenliga Aargau, 2004 Redaktionsleiter Schweizerische Kirchenzeitung, 2016 Geschäftsführer Inländische Mission.

Sonntag, 14. März, 16 Uhr
Pater Gregor Jäggi OSB
Präsentation der bearbeiteten Neuauflage von 1998 «Exil und Rückkehr des Mariasteiner Konventes 1874-1981» von Pater Lukas Schenker OSB und Vortrag «DER STEIN: Stein des Anstosses – Felsen der Hoffnung»

Pater Gregor Jäggi
Dr. phil. I et lic. theol. Studien an der Universität Freiburg i.Ü. sowie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. 1984 Archivar des Bistums Basel, 1990 Eintritt ins Kloster Einsiedeln, 1996 Priesterweihe, 1997/98 Lehrer an der Stiftsschule, 1998–2013 Novizenmeister, 1997–2012 Lehrer für Theologie, 2012 Dozent für Kirchengeschichte an der Theologischen Hochschule Chur, 2014 Subprior.

Pater Lukas Schenker
Dr. phil., 1958 Eintritt in das Benediktinerkloster Mariastein, Studium der Theologie in Mariastein, 1963 Priesterweihe, 1966 Studium Geschichte, Latein und Pädagogik in Freiburg i.Ü., 1971 Lehrer am Kollegium Altdorf, 1976 Bibliothekar und Archivar des Klosters Mariastein, 1995-2008 Abt von Mariastein.

Sonntag, 2. Mai, 16 Uhr
Pater Justinus Pech OCis
«Der Heilige Benedikt und die Ökonomie – Hinweise für einen guten Umgang mit Gütern und Ressourcen»

Dr. theol., Dr.rer.oec., Dipl.Kfm., Studium der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung an der Handelshochschule Leipzig, Studium der Philosophie und Theologie an der Jesuitenhochschule Sankt Georgien in Frankfurt am Main, 2006 Eintritt in den Orden der Zisterzienser im Stift Heiligenkreuz, 2010 Priesterweihe, 2011 a.o. Professor für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedkt XVI. In Heiligenkreuz, 2015 Ökonom des Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel, 2015 Gründung des Instituts für Führungsethik in Bochum.

Sonntag, 30. Mai, 16 Uhr
Abtprimas em. Notker Wolf OSB
«Benediktinerinnen und Benediktiner in der Welt – Vielfalt in der Einheit»

Dr. phil., 1961 Eintritt in das Benediktinerkloster St. Ottilien, Studium der Philosophie an der Benediktinerhochschule Sant’Anselmo in Rom, Studium der Theologie, Zoologie, Anorganischen Chemie und Astronomiegeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1968 Priesterweihe, 1971 Professor für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Benediktinerhochschule Sant’Anselmo in Rom, 1977 Erzabt der Erzabtei St. Ottilien.  Von 2000-2016 Abtprimas der Benediktiner-Konföderation».

Sonntag, 29. August, 16 Uhr
Äbtissin Carmen Tatschmurat OSB
«Benedikt und Scholastika: Zwei Weisen, die eine Regel zu leben»

Dr. rer. pol., Studium der Soziologie an der Universität München, 1997 Eintritt in die Benediktinerinnenkommunität Venio in München, bis 2010 Professorin für Soziologie an der Kath. Stiftungsfachhochschule München, 2010 Priorin, 2013 erste Äbtissin der Abtei Venio, 2021 Emeritierung.

Sonntag, 26. September, 16 Uhr
«Lebenskonzept Kloster – Ein Zukunftsmodell?»
Podium mit jungen Benediktinerinnen und Benediktinern aus der Schweiz
zugesagt: Bruder Stefan Kurmann, Mariastein; P. Aaron Brunner und P. Benedict Arpagaus, Einsiedeln; P. Andri Tuor, Engelberg

Sonntag, 24. Oktober, 16 Uhr
Prof. Felix Hafner
«Aufhebung und Wiederherstellung des Klosters Mariastein im Lichte der konfessionellen Ausnahmeartikel der Bundesverfassung»

Dr.iur., Aufnahme eines Philosophie- und Theologiestudiums, abschliessend Studium der Jurisprudenz an der Universität Basel und Freiburg i. Br. 1986 Verwaltungsjurist im Justizdepartement des Kantons Basel-Stadt, 1992 Habilitation an der Juristischen Fakultät der Universität Basel. Seit 1996 Mitglied der Theologischen Fakultät der Universität Luzern im Rahmen freier Mitarbeit am Lehrstuhl für Kirchen- und Staatskirchenrecht. 1997 Titularprofessor, 2001 Ordinarius für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Basel.

Sonntag, 7. November, 16 Uhr
«Benediktinische Gastfreundschaft – Was bedeutet uns Mariastein?»
Gespräch mit Gästen von Mariastein
Zugesagt: Ulrich Khuon, Intendant Deutsches Theater Berlin

Sonntag, 5. Dezember, 16 Uhr

 «Mariastein – Aufbruch ins Weite – wie?»
Diskussionsrunde mit Bewohnerinnen und Bewohnern des hinteren Leimentals sowie mit Mönchen des Klosters Mariastein

Die Veranstaltungsreihe «Mariasteiner Dialoge» findet statt: entweder im Saal des Restaurants Post oder in der Basilika. Bitte informieren sie sich zeitnah über den genauen Ort. Diese Information finden Sie auf Webseite des Klosters (www.kloster-mariastein.ch), in der Zeitschrift «Mariastein», im Aushang am Ort in Mariastein, vereinzelt auch in der Tagespresse.


Musik

Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr
«Wandelkonzert durch das Kloster Mariastein»
Siebenschmerzenkapelle: Ensemble «astrophil&stella», Musik des 16. Jahrhunderts
Karl-Saal: Jermaine Sprosse, Hammerflügel, Kammermusik der frühen Klassik
Innenhof des Klosters: Ensemble Sirius Brass, Musik für Blechbläser
Basilika: Christoph Kaufmann, Orgel, Beatrice Voellmy, Sopran, Werke von Barbara Strozzi, Johann Martin Spiess, Bernhard Heinrich Irrgang und aus der Musiksammlung des Klosters.

Leitung: Christoph Anzböck


Die Feier

Samstag, 19. Juni, 15.30 Uhr
Feierstunde in der Basilika
Musikalische Gestaltung: Cäcilienverband Schwarzbubenland

Sonntag, 20. Juni, 11.00 Uhr
Gottesdienst mit Kardinal Kurt Koch
Musikalische Gestaltung: ensemble ad petram


Begegnungen

Samstag, 1. Mai
Tag der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Mariastein
Die BEZ gehört wesentlich zur jüngeren Geschichte des Klosters Mariastein. Bald nach der Ausweisung der Mönche wurde am 23. Juli 1875 die Bezirksschulpflege gegründet. Am 2. November 1875 bezogen 27 Schüler und 7 Schülerinnen die Schulräume im «Glutzbau» des Klosters Mariastein. Hundert Jahre blieb diese Schule in Mariastein, bis die neue Kreisschule Leimental in Bättwil zum Schuljahr 1975/76 bezogen werden konnte. Ehemalige Schülerinnen und Schüler der BEZ können sich bei Frau Claudia Augustin in Rodersdorf melden (claudia.augustin@bluewin.ch) .

Samstag, 4. September
Tag der Wallfahrt
Seit dem 15. Jahrhundert ist Mariastein ein Wallfahrtsort. Noch heute pilgern unzählige Menschen zur Felsengrotte, das Herz von Mariastein, und verehren dort das Gnadenbild der «Mutter vom Trost». Am 4. September sind die ganze Nordwestschweiz, das Markgräflerland und das Elsass eingeladen, nach Mariastein zu kommen.

Mittwoch, 8. September, in Solothurn

Tag der Politik
Im 17. Jahrhundert zogen die Benediktinermönche von Beinwil nach Mariastein – auf Bitte des Rates des Standes Solothurn. 1874 entzogen Regierung, Parlament und Volk von Solothurn dem Kloster Mariastein seine Souveränität, stellten diese 1970/71 wieder her. Heute sind die Beziehung zwischen Kanton und Mariastein freundschaftlich. Daran soll am 8. September bei einem politischen Anlass in der Kantonshauptstadt angeknüpft werden.

Samstag, 23. Oktober
Tag der Jugend
Kloster und Jugend: Gibt es (noch) Anknüpfungspunkte und Schnittmengen? In einem ganztätigen Programm sollen junge Menschen ein Kloster hautnah erleben: In Gesprächen, Workshops, Spiele, Führungen und Feiern im Kloster und rund herum.


Ausstellung

Sonntag, 28. März, ab 09 Uhr
Das Kreuz mit dem Kreuz
Eröffnung der Ausstellung von Pater Lukas Schenker über das Kreuz.



Bleibendes

Sonntag, 12. September, 16 Uhr
Segnung des restaurierten Kreuzweges
Etwas abseits der Klosteranlage liegt am Waldrand auf dem Weg hin zu St. Anna-Kapelle ein Kreuzweg aus dem 17. Jahrhundert mit 14 Stationenkreuzen. Die alten Steinkreuze tragen Metallplatten mit eingeäzten Darstellungen des Kunstmalers Ferdinand Schott aus dem Jahr 1956. Sie sollen restauriert und in Stand gesetzt und im Gedenkjahr 21 gesegnet werden.