Inhalt der Website: Benediktierkloster Mariastein: Abtei zum heiligen Diakon und Blutzeugen Vinzenz in BEINWIL-MARIASTEIN. Gegründet um 1100 in Beinwil, nach Mariastein verlegt 1648, vom Staat reorganisiert (faktisch aufgehoben) 1874, wiederhergestellt 1970/71. Was Mariastein ganz besonders auszeichnet, ist die unterirdische Felsengrotte mit dem Gnadenbild, der lächelnden Madonna. Jahrein jahraus finden hier unzählige Menschen Ermutigung und Hilfe bei der Mutter vom Trost. Das Kloster ist Ort der Arbeit und vielfältiger Tätigkeiten, für die ein gesunder Rhythmus des Tagesablaufs vorgegeben ist. Die Arbeit ist ein notwendiger Dienst an der Gemeinschaft und bedeutet gleichzeitig Teilnahme am Schöpfungs- und Heilswirken Gottes.
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Die christliche Kultur des Abendlandes wurde durch die Regel des heiligen Benedikt nachhaltig geprägt. Denn Benedikt wollte nichts anderes, als zu einem wahrhaft christlichen Leben anleiten. Er schrieb die Regel, um Menschen der Seligpreisungen zu formen. Prototyp dafür ist und bleibt Christus selber. Die geistliche Lehre der Regel ist weitgehend mit der altkirchlichen Spiritualität identisch. Auch Christen ausserhalb des Klosters können aus der Regel Benedikts Anregung und Wegweisung für ihr Leben finden.
Wer sein Leben ausserhalb des Klosters ganz bewusst benediktinisch leben will, kann sich in der Form der Oblation mit uns verbinden.
Die Oblation ist ein öffentlicher Akt, in dem die betreffende Person ihr Leben Gott mit dem Vorsatz übergibt, mitten in der Welt im Geist und im Sinne der Regel Benedikts zu leben. Das ist kein verkürztes Mönchtum. Der Benediktineroblate will im Gegenteil bewusst und entschieden als Christ in der Welt leben, in Treue zu seiner Taufe und im Hören auf die Weisheit der Regel Benedikts.
Dieses Angebot besteht grundsätzlich für alle römisch-katholischen Christen, Frauen und Männer, Verheiratete und Unverheiratete, Laien und Geistliche.