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Wallfahren zu Maria
Zum Wallfahrtsort muss man hingehen,
man ist unterwegs zu einem Ziel. Auch die Kirche ist immer unterwegs.
Sie ist selber das pilgernde Volk Gottes auf dem Weg zum himmlischen
Jerusalem. Auf dieser irdischen Pilgerschaft sind die heiligen Orte
wie Marschpausen, wo wir wieder auf die Karte schauen und das Ziel
des Weges neu erkennen können, wo wir uns neu orientieren können.
Ein Zweites: Gott greift in unser Leben
ein, zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einem konkreten Ort. Diese
Erfahrung haben Menschen zu jeder Zeit gemacht und machen sie auch
heute noch.
Menschen, die die Nähe Gottes
erfahren haben, hängen an diesem Ort, sie suchen ihn immer
wieder auf. Andere Menschen hören davon und gehen in der Hoffnung,
ähnliches zu erleben ebenfalls dorthin.
Seit dem 14. Jahrhundert bezeugen Fallwunder
und unzählige Gebetserhörungen, dass Mariastein so ein
Gnadenort ist. Im Zentrum steht die Gnadenkapelle in der Felsengrotte
mit der Muttergottes: Maria mit dem Jesuskind.
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