Informationen

Zugang zur Musiksammlung und Kontakt

Die Klosterbibliothek und die Musiksammlung stellen ihre Bestände ab September 2022 nach Voranmeldung im Lesesaal zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Vor Ihrem ersten Besuch können Sie sich online einschreiben. Mit der Einschreibung erklären Sie sich mit dem Benutzungsreglement einverstanden. Benutzende werden gebeten, mindestens zwei Wochen im Voraus Ankunft, voraussichtliche Dauer des Aufenthalts und Benutzungswünsche bekannt zu geben. Bitte bestellen Sie die Dokumente mit Hilfe des Online-Katalogs .

Benutzungsreglement

Besuchszeiten

  • Dienstag - Donnerstag
  • 9.30h - 11.30h; 13.30h - 16.30h

Vor Ihrem ersten Besuch können Sie sich online einschreiben.

Kontakt

musiksammlung(at)kloster-mariastein.ch

+ 41 (0)61 735 11 11 (Klosterpforte)

Führungen in Gruppen (ab 10 Personen)

Bitte wenden Sie sich an das Wallfahrtsbüro.

wallfahrt(at)kloster-mariastein.ch

+ 41 (0)61 735 11 11 (Klosterpforte)


Zur Geschichte der Musiksammlung

Die Musiksammlung des Benediktinerklosters Mariastein umfasst folgende Teilbestände:

  • Musikarchiv (Musikmanuskripte und Musikdrucke bis ca. 1850)
  •  
  • Notenbibliothek (Musikdrucke ab ca. 1850 bis heute)

Beide Teilbestände repräsentieren das Musikleben des Konvents von Mariastein vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Die Geschichte der Musiksammlung widerspiegelt die jüngere Klostergeschichte und die zweimalige Säkularisation des Klosters: 1792 als Folge der französischen Revolution, 1874 im Zuge des Kulturkampfes in der Schweiz. In der Nachfolge des Kapitels 16 der Regel des Heiligen Benedikt, Siebenmal am Tag singe ich dein Lob, pflegten die Benediktiner von Mariastein seit ihrer Übersiedlung von Beinwil nach Mariastein 1648 ein vielfältiges Musikleben, in welchem sowohl komponiert wie auch niedergeschrieben und aufgeführt wurde.

Die zweimalige Säkularisation hat diesem Musikleben jeweils ein Ende gesetzt. Die Bestandsgeschichte der Mariasteiner Musiksammlung ist daher eine Geschichte des Verlustes und des Neuaufbaus.

Mehr Informationen zur Geschichte der Musiksammlung finden Sie hier.

Die Reorganisation der Musiksammlung

Zwischen 2010 und 2017 wurde die Musiksammlung umfassend reorganisiert. Darunter sind folgende Schritte zu verstehen:

  • Aussonderung und Reinigung: Entfernung von Staubpartikeln, rostigen Büroklammern.
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  • Umlagerung der Dokumente, die als Einzelblatt überliefert sind, in säurefreie Archivschachteln, Mappen und Umschläge.
  • Neuaufbau der Sammlung: Trennung der Sammlung in die Teilbestände Musikarchiv und Notenbibliothek
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  • Erschliessung / Katalogisierung mittels Datenbank
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  • Die Öffnung nach aussen: Zugriff zu den Katalogdaten über

    www.musiksammlung-mariastein.ch

 

Die Reorganisation wurde möglich dank vieler Gönnerinnen und Gönner und der Unterstützung durch

  • Lotteriefonds des Kantons Solothurn
  • Sophie und Karl Binding Stiftung
  • Artephila Stiftung
  • Ernst und Irma Leuthardt-Gronostay-Stiftung
  • Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung
  • Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde des solothurnischen Leimental