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Wunder
von Mariastein

Eine Erzählung berichtet, dass ein kleiner Hirtenjunge mit seiner Mutter auf dem Feld hoch auf dem Felsplateau, auf dem heute die Anlage steht, das Vieh hütete. Während die Mutter in der Mittagshitze in einer Höhle Schlaf suchte, wagte sich das Kind beim Spielen zu nah an die Klippe und fiel die steile Felswand hinunter. Als die Mutter erwachte, fand sie ihr Kind nicht mehr und eilte ins Tal. Dort fand sie ihren Sohn gesund und wohlbehalten. Er erzählte von seiner wunderbaren Rettung durch die Gottesmutter Maria, die den Wunsch geäussert habe, in dieser Höhle verehrt zu werden.

Wie eine verheissungsvolle Zusage steht diese Überlieferung am Anfang der Geschichte von Mariastein: Menschen, die den Halt verloren haben, dürfen hoffen – sie werden nicht fallen gelassen! Ein zweites Fallwunder im Jahre 1541 ist historisch verbürgt. Und viele Dankestafeln erinnern an die Hilfe und den Trost, den Menschen hier auf die Fürsprache von Maria erfahren haben.